Monaco, das zweitkleinste Land der Welt, vereint auf nur zwei Quadratkilometern eine außerordentliche Fülle an Glamour, Geschichte und Naturschönheit. Etwa 55 km östlich von Cannes an einer der berühmtesten Küsten Europas gelegen, ist es der perfekte Tagesausflug für jeden Riviera-Aufenthalt. Ob Sie Superyachten im Port Hercule in der Sonne glitzern sehen, durch die prunkvollen Säle des Fürstenpalasts schlendern oder einfach Champagner vor dem Casino Monte-Carlo schlürfen — ein Tag in Monaco bleibt unvergessen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die 55 km zwischen Cannes und Monaco zurückzulegen — die Wahl hängt von Ihren Prioritäten ab: Geschwindigkeit, Komfort, Landschaft oder Flexibilität.
Ein Privatauto mit professionellem Fahrer ist die komfortabelste und flexibelste Option. Die Fahrt dauert je nach Verkehr und Routenwahl etwa 50–70 Min. Ihr Fahrer kann die Küstenstraße über Antibes, Nizza und Villefranche-sur-Mer für maximale Landschaft wählen oder die A8 für eine schnellere, direkte Fahrt nutzen. Größter Vorteil: Tür-zu-Tür-Service — Abholung am Hotel in Cannes und Rückkehr am Abend, ohne Parkplatzsorgen in einer der teuersten Städte der Welt.
Der TER-Regionalzug von Cannes nach Monaco–Monte-Carlo benötigt ca. 1 Std. und kostet etwa 10–12 € einfach. Züge fahren ungefähr alle 30 Min. Die Bahnstrecke folgt der Küste und führt durch mehrere Tunnel mit gelegentlichen Meerblicken. Der Bahnhof Monaco liegt unterirdisch im Felsen unterhalb des Casino-Viertels — Sie kommen mitten ins Geschehen. Nachteil: Sie sind an den Fahrplan gebunden, und Gepäck kann zu Stoßzeiten lästig sein.
Die Lignes-d'Azur-Buslinie 100 verkehrt von Nizza nach Monaco über die Basse Corniche für nur 1,70 € — ein unglaubliches Schnäppchen — fährt aber nicht ab Cannes; Sie müssten zuerst nach Nizza. Eigenes Auto ist möglich, doch Parkplätze in Monaco sind notorisch knapp und teuer. Die meisten Tagesgäste bevorzugen daher Privattransfer oder Zug.
Monaco ist kompakt genug, um es an einem Tag zu Fuß zu erkunden — bequeme Schuhe sind aber Pflicht: Das Fürstentum liegt an einem steilen Hang und ist durch Aufzüge, Rolltreppen und in den Fels gehauene Treppen verbunden.
Beginnen Sie auf Le Rocher, dem dramatischen Felsvorsprung mit Monacos Altstadt. Der Fürstenpalast, offizielle Residenz der Grimaldis seit 1297, thront auf dem Gipfel. Von April bis Oktober können Sie um 11:55 die Wachablösung erleben. Die Staatsgemächer sind im Sommer für Besucher geöffnet und enthalten prachtvolle Fresken, Murano-Lüster und einen Thronsaal wie aus einem Märchen.
Ganz in der Nähe beherbergt die Cathédrale de Monaco die Gräber von Fürstin Gracia Patricia und Fürst Rainier III. Die umliegenden Gassen sind voller Souvenirläden und kleiner Restaurants, und der Blick von den Festungsmauern reicht über den ganzen Hafen bis zur Skyline von Monte-Carlo.
Am Klippenrand von Le Rocher gelegen, ist das Musée Océanographique eines der ältesten Aquarien der Welt, gegründet 1910 von Fürst Albert I. Die barocke Fassade erhebt sich direkt aus dem Meer, im Inneren erwarten Sie über 6.000 Meeresarten, eine Hailagune und eine Dachterrasse mit Panoramarestaurant. Planen Sie mindestens 90 Min. ein.
Nach dem Mittagessen nehmen Sie den öffentlichen Aufzug vom Felsen hinunter und überqueren den Port Hercule — mit kurzem Halt für die Megayachten — bevor Sie zum Stadtteil Monte-Carlo aufsteigen. Das Casino Monte-Carlo, entworfen von Charles Garnier (der auch die Pariser Oper schuf), ist das Wahrzeichen des Fürstentums. Auch ohne zu spielen lohnen sich das prunkvolle Atrium und die Meerterrasse für ca. 17 € Eintritt. Die Place du Casino wird vom Hôtel de Paris und vom Café de Paris flankiert — beides legendäre Adressen.
Östlich des Casinos liegt der Jardin Japonais, ein überraschend ruhiger 7.000-m²-Garten nach Shinto-Prinzipien mit Teehaus, Wasserfall und Koi-Teichen. Eintritt frei — ein friedlicher Kontrast zur Hochenergie von Monte-Carlo. Von hier laufen Sie hinunter zum Larvotto-Strand, Monacos einzigem öffentlichen Strand, für ein letztes Bad oder einen Cocktail in einem der Beach-Clubs vor der Rückfahrt.
Trotz seiner Hügel ist Monaco intern hervorragend erschlossen. Ein Netz kostenloser öffentlicher Aufzüge und Rolltreppen verbindet die Hauptviertel — Monaco-Ville, La Condamine, Monte-Carlo, Fontvieille und Larvotto. Die Compagnie des Autobus de Monaco (CAM) betreibt sechs Buslinien — pro Fahrt 2 €, Tagespass 5,70 €. Die meisten Besucher kombinieren Gehen mit gelegentlichem Aufzug oder Bus.
Wer einen Ganztagesausflug mit Cannes Transfer gebucht hat: Ihr Fahrer kann sich zwischen den Vierteln umpositionieren und Sie an verschiedenen Punkten treffen. Einfach per Telefon oder WhatsApp koordinieren — der Fahrer richtet sich gerne nach Ihrem Zeitplan.
Cannes Transfer bietet Limousinen- und Minivan-Privattransfers von Cannes nach Monaco ab 145 € einfach. Ein Ganztagesausflug mit Wartezeit, der Monaco im eigenen Tempo erlaubt, beginnt bei 360 €. Alle Preise sind fix und beinhalten Sprit, Maut und Parken. Kindersitze sind kostenlos.
Ihr Fahrer ist ein einheimischer Profi, der jede Abkürzung und jeden Aussichtspunkt entlang der Küste kennt. Ob die schnelle Autobahn oder die atemberaubende Grande Corniche — die Hitchcock in „Über den Dächern von Nizza" berühmt machte —, Sie sind in Expertenhand.
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